Bannerbild

Vorwort

Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie bei ISYS Baden-Württemberg

Damit Sie sich einen Eindruck davon verschaffen können, wie unser Weiterbildungsangebot ausgerichtet ist und welches Grundverständnis ihm zugrunde liegt, haben wir hier die Leitgedanken aufgelistet:

  • Systemische Kinder- und Jugendlichentherapie achtet Kinder und Jugendliche als gleichwertige Partner im therapeutischen Prozess und nimmt sie ernst.
  • unterstützt sie dabei, ihre Bedürfnisse wahrzunehmen und sie gegenüber den Erwachsenen auszudrücken und bei Bedarf einzufordern.
  • Musikerist nicht an Schuldzuschreibung und Ursachenforschung interessiert, sondern am Verstehen von Wechselwirkungen, die zur Problementstehung und –aufrechterhaltung beigetragen haben.
  • bezieht die bisherigen Wachstums- und Entwicklungsbedingungen der Kinder, Jugendlichen und Familien mit ein, spätestens ab dem Zeitpunkt der Familienplanung.
  • beachtet besonders die „Schwellensituationen“ in Familienentwicklungen, wie z.B. die Geburt und die Geburt von Geschwistern, Eintritt in den Kindergarten, die Schule, eine Berufsausbildung, ...
  • ist offen für die Erfahrungen der Eltern mit Elternschaft, Partnerschaft und ihren eigenen Erziehungs- und Entwicklungserfahrungen.
  • konzentriert sich auf die Unterstützung und Förderung von zentralen Entwicklungsaufgaben von Kindern und Jugendlichen im Rahmen familiärer Sozialisation: Bindung und Individuation.
  • ist über vielfältige systemische Methoden daran interessiert, eingefahrene Sichtweisen, Verhaltens- und Kommunikationsmuster aufzulockern und zusammen mit den Kindern, Jugendlichen und Eltern Alternativen zu entdecken, bzw. aufzuzeigen.
  • Tonhändeunterstützt Kinder und Jugendliche in ihrem Gefühl für Selbstwirksamkeit und Bewältigungskompetenz, um mit zukünftigen Herausforderungen gesund und gestärkt umgehen zu können.
  • basiert auf der Analyse eigener biografischer Erlebnisse und Erfahrungen der WeiterbildungsteilnehmerInnen, auf ihren Grundkenntnissen in systemischer Arbeit und der daraus erwachsenden therapeutischen Kompetenz
  • versteht sich als Moderator, Übersetzer und Modell innerhalb des familiären Systems und der Subsysteme, die das Kind und seine Eltern umgeben.